In einer Gruft in Dunkelheit und Stille, wo stumme Schreie von den Wänden klingen, wo Blut von der letzten Qual noch den Boden durch dringt wird aufs neue ein Opfer gefesselt. Ist es die kranke Natur des Psychopathen, was ihn dazu treibt einen Engel zu fesseln, zu peinigen und bis zum Tode zu quälen? Wohin wurde dieser Engel verschleppt? Warum allein an diesen Ort gefesselt? Und was, wenn die Schreie und Klagen des Hungernden keine Hilfe bringen könne? Was dann? Ist es eine Prüfung für den Engel den Glauben zu halten und sich der Macht des Bösen trotzdem abzuneigen und keinen Hass aufkommen zu lassen? Oder ist es eine Folter, die so nie hätte geschehen dürfen, niemals jetzt und auch zuvor!?
Kann dem Wahnsinn noch Einhalt geboten werden? Oder wird nicht noch ein ganz anderer Wahnsinn auf der Suche nach erholendem Schlaf und der Realität, die wie ein Alptraum schmerzt geschaffen? Ein Wahnsinn, der dann wieder mit einer dunklen Welle der Grausamkeit neue Opfer quälen wird!?
Alte Geschichte: ... Dunkelheit, Stille... gefesselt an Ketten erwacht der Engel an einem fremden Ort, wohin er verschleppt als Gefangener wurde ist ihm unbekannt. Durch egoistische irdische Triebe seines Peinigers gezwungen jede Minute an diesem abscheulichen Ort zu sein. Ohne Nahrung ist er seit Tagen eingesperrt, lebt im Wahnsinn zwischen Schlaf, Alptraum und Sehnsucht nach seiner Freiheit.